5/11/2025
Amazon, Zalando

Retail Media für Fashion auf Zalando & Amazon: So steigerst Du Umsatz & Sichtbarkeit

Warum Retail Media für Mode auf Marktplätzen heute unverzichtbar ist

In der Modebranche ist Sichtbarkeit mehr als nur ein netter Bonus – sie entscheidet über Abverkauf und Markenwahrnehmung. Jede Marke, die rein auf organische Rankings setzt, wird langfristig unter Druck geraten, da Plattformen wie Zalando oder Amazon ihre Werbelösungen zunehmend strategisch einsetzen, um Umsatz zu mobilisieren.

Vom Traffic-Kanal zur Markenplattform

Früher war Werbung auf Marktplätzen primär ein kurzfristiger Hebel, um Artikel sichtbar zu machen. Heute ist Retail Media Teil der Markenstrategie: Fortgeschrittene Marken nutzen solche Kanäle nicht nur zur Performance-Steigerung, sondern auch, um ihre Markenidentität auf dem Marktplatz zu stärken und direkten Kund*innenkontakt zu erzeugen.

Wie Retail Media bei Zalando, Amazon Fashion & Co. funktioniert

Zalando Marketing Services & Kampagnenmodelle

Zalando betreibt mit ZMS (Zalando Marketing Services) eine eigene Retail-Media-Einheit, die Marken bei Performance-Kampagnen unterstützt. ZMS zielt speziell auf den Fashion- und Lifestylebereich ab. Marken können über Kampagnen in den Kategorieseiten, Produktsuchen und Native Ads Sichtbarkeit generieren. Wichtig: Die Grundlage ist ein gutes Listing (Content, Bilder, Produktdaten), damit Werbeausspielungen sinnvoll greifen.

Amazon Ads für Fashion: Besonderheiten & Zielsetzungen

Amazon bietet maßgeschneiderte Werbeformate für Mode wie gesponserte Brands, Display Ads oder Video Ads, speziell angepasst auf Fashion-Zielgruppen. Eine Herausforderung im Fashion-Bereich ist z. B. das Sizing / Variantenmanagement – Du bewirbst das Modell „Shirt“, aber Kund*innen haben Auswahl aus vielen Größen und Farben. Ads müssen so strukturiert sein, dass Varianten mitgetragen werden. Zudem spielt der ROAS (Return on Ad Spend) eine entscheidende Rolle: Werbemehrkosten dürfen den Deckungsbeitrag nicht auffressen.

About You & OTTO: Was ist möglich?

Während Zalando und Amazon heute die am weitesten entwickelten Retail-Media-Systeme haben, bieten auch andere Modeplattformen zunehmend Werbemöglichkeiten. Bei About You wird Content-Kooperation und Influencer-Integration häufig mit Werbeeffekten kombiniert. Bei OTTO sind Sponsored Listings oder Platzierungen in Themenwelten denkbar – je nach Partnerprogrammstruktur. Die Voraussetzung: saubere Produktdaten, klare Markenstrategie und Performance-orientierte Kampagnensteuerung.

Praxis: So planst und startest Du Deine erste Kampagne

Zieldefinition & Budget-Allokation

Starte nicht mit dem Ziel „mehr Umsatz“, sondern mit klaren messbaren KPIs:

  • Steigerung der Sichtbarkeit eines neuen Sortiments
  • Erreichen eines bestimmten ROAS
  • Markenbekanntheit in neuen Kategorien oder Ländern

Teile Dein Budget auf eine Testphase (20–30 %) und eine Scaling-Phase. Plane auch einen Anteil für kreative Tests (Bilder, Claims), nicht nur für reine Ausspielung.

Kreativ-Setups, Zielgruppen & Targeting

Nutze die Zielgruppensegmente der Plattform (z. B. Style-Interessen, Nutzerprofile) und teste verschiedene Visuals & Claims – etwa Storytelling, Produktfokus oder Lifestyle. Achte darauf, dass Dein Listing so optimiert ist, dass der Klick auch wirklich konvertiert. Schlechter Content kann jede Kampagne ruinieren – unabhängig vom Budget.

Monitoring, Optimierung & KPIs

Behalte Deine wichtigsten Metriken im Blick:

  • Impressions
  • Click-Through-Rate (CTR)
  • Cost per Click (CPC)
  • Conversion Rate
  • ROAS

Teste regelmäßig, schalte ineffiziente Keywords oder Platzierungen ab und erhöhe die Budgets bei erfolgreichen Formaten. Retail Media ist kein „einmal aufsetzen und vergessen“ – sondern ein kontinuierlicher Lernprozess.

Häufige Fehler & Stolperfallen – und wie Du sie vermeidest

  • Kein klares Ziel: „Wir wollen einfach mehr Umsatz“ führt zu Streuverlusten.
  • Unsaubere Produktdaten: Fehlende Attribute, falsche Bilder oder Textduplikate bremsen Performance.
  • Zu hohe Klickpreise (CPC) ohne Deckungsbeitragskontrolle.
  • Zu langsame Reaktionszeiten: Optimierungen müssen zeitnah passieren.

Fazit

Retail Media ist kein optionales Add-on mehr, sondern ein zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Marktplatzstrategie für Modemarken. Der Einstieg mag komplex erscheinen, aber mit gezielten Tests, guter Listingqualität und datengetriebener Optimierung kannst Du schnell erkennen, welcher Hebel für Deine Marke funktioniert.

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